Und gerade dessen Tage waren schon gezählt, wenn es nach dem Willen der Brauerei Inselkammer (aus München, Hochburg der Biergärten) geht, der das Grundstück gehört. In der Chefetage hat man den Begriff Nachverdichtung wohl etwas missverstanden und will lukrativen Wohnungsbau verwirklichen.
Die Stadt Nürnberg hat nun lange überlegt, das Grundstück zu kaufen, um erst einmal in Form eines Parks den alten Baumbestand zu sichern.
Nördlich des alten Brauereigebäudes ist ein üppiger Parkplatz und ein anliegender Discounter Aldi, samt dessen Parkplatz. Solche Flachbau-Discounter und Groß-Parkplätze gehören zu den grässlichsten Flächenfressern nicht nur im urbanen Bereich. Ein Biergarten dagegen gehört nicht dazu. Inzwischen hat sich ein Architekturwettbewerb für Wohnbau, das sich auf das Gelände der Brauereigebäudes, den Discounter und die beiden Parkplätze erstreckt. Der südliche Park bleibt gottseidank unangetastet.. Wann der Abriss beginnen kann, ist noch unklar.
im Hintergrund: das ehemalige Brauereigebäude - jetzt das Restaurant
Der aufpolierte alte Braukessel
eigene Kasse für Selbstbedienung im hinteren Bierbankbereich
Zufahrt zum nördlich liegenden Parkplatz an der Reutersbrunnenstraße
an der Sielstraße
Bild: AllesWirdGut Architektur, Wien
Bild: Auer Weber Architekten, München
Bild: Auer Weber Architekten, München