Dienstag, 19. Februar 2019

Bei den Nürnberger Zündhüdle

Das ehemalige Fabrikgebäude der Rheinisch-Westfälischen Sprengstoff AG ist in städtischer Hand Hand und beherbergt ein Sozialamt. Allerdings werden Überlegungen für eine andere Nutzung des Neobarockbaus laut. Die Herstellung von Sprengstoffen sorgte im Volksmund lange Zeit für den Bezeichung "bei die Zündhüdle" für die Kurve am Kirchenweg.

Bereits 1894 wurde die „Rheinisch-Westfälische Sprengstoff-Actien-Gesellschaft, Abtheilung Munitions-Fabrik Nürnberg, vorm. H. Utendoerffer“ laut Wikipedia in den heutigen Fürther Stadtteil Stadeln verlegt. Der Gebäudekomplex stammt laut Denkmal-Atlas aber aus dem Jahr 1916. Wie sah also der Vorgängerbau aus und für wen wurde dieses heute noch bestehende Gebäude gebaut?


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Werkstor an der Ecke Lobsinger Straße/Kirchenweg




entlang des Kirchenwegs

mit Kurve und Leitplanke


der Neobarockbau von 1916

im Eingangsbereich


Rückgebäude Innenhof

Innenseite des Ostflügels





In der Lobsingerstraße 8 wiederum gründete Fritz Ludwig Neumeyer 1917 die Zünder-Apparatebau-GmbH, die zunächst Sprengköpfe produzierte und dann später auf Motorräder umstellte. 1921 wurde die Firma „Zündapp Gesellschaft für den Bau von Special-Maschinen mbH“ ins Leben gerufen.

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