Mittwoch, 20. Februar 2019

Rund um das Tiefe Feld

Das Tiefe Feld, südlich von Kleinreuth bei Schweinau, ist eine der letzten großen zusammenhängenden Freiflächen in Nürnberg. Gemeint ist ein Dreieck zwischen Rothenburger Straße, Ringbahn und Südwesttangente, im Moment wird sie noch landwirtschaftlich genutzt.
Seit Jahrzehnten ist vorgesehen, diese Lücke zu schließen und dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. U.a. da sich der Bau der U-Bahn-Linie 3 so lange hinausgezögert hat, ist dies bis heute nicht realisiert wurden. Da die Bauarbeiten der Linie ab der Haltestelle Gustav-Adolf-Straße  weiter vorangetrieben werden, nimmt auch die Entwicklung des Baugebietes wieder Fahrt auf.

Nicht mehr lange hin und der nördliche Teil des Tiefen Feldes ist ein kleiner neuer Stadtteil. Dreh- und Angelpunkt wird der U-Bahnhof Kleinreuth sein, der nur ca. 200 Meter südlich vom alten Ortskern von Kleinreuth liegen wird. Heute sind da immer noch weite Felder und es gibt es nur zwei Merkmale für die baldige Veränderung: Die beiden 90°-Kurven der Rothenburger Straße. Die dicht befahrene Ausfallstraße wird südlich verlegt, so dass sie mit ihren Fahrspuren den künftigen U-Bahnhof umschließt. Die "alte" Rothenburger Straße mit dem Kleinreuther Ortskern verkommt dann zur Nebenstraße.


______________________

Westlich der Bahnlinie (Teil der Ringbahn) beginnt das Tiefe Feld

Diese Bahntrasse ist der Grund warum die Rothenburger Straße eine Brücke braucht


nach der Brücke macht die Rothenburger Straße vorläufig noch einen 90°-Knick

der auf die Virnsberger Straße zuführt

in einigen Jahren wird hier die Straße weiterführen, auf den neuen Ortskern mit der U-Bahn-Haltestelle zu

so hat man sich das vorzustellen - auf der unteren Hälfte des Tiefenfeldes bleiben Felder - die Stadt braucht die Freifläche für eine ungehinderte Luftzufuhr von außen

bisher kann man noch bis Gebersdorf  zum Kraftwerk Franken 1 gucken

die Kurve stadteinwärts geblickt



an der Kreuzung mit der Virnsberger Straße sieht man noch den Rest der Rothenburger Straße, der jetzt – nach Abbruch der alten maroden Brücke – nur noch eine Sackgasse ist

der Ortskern von Kleinreuth bleibt so wie er ist

mit den drei Gastronomiebetrieben

sie markieren dann den Nordrand des erweiteren Kleinreuths entlang der "alten" Rothenburger Straße 

weiter westlich, kurz vor der Einmündung der Sigmundstraße ist auch noch Freifläche ...

... aber nicht mehr lange

die nord-südliche Signundstraße und der weitere Verlauf der Rothenburger Straße bilden den Gegenknick

damit es wieder westlich weiter nach Gebersdorf, Oberasbach und Zirndorf gehen kann - und dabei Kanal und Südwesttangente zu queren
man sieht, wie seit über 30 Jahren schon Gehsteig und Anfänge eines "geraden" Verlauf der Rothenburger Straße vorbereitet sind. Der Knick war von Anfang an ein Provisorium

Blick nach Norden - Richtung Sigmundstraße - im Hintergrund: Semikron

rechts sieht man schön den angedeuteten "geraden Verlauf, wenn erstmal die Warnplanken abmontiert sind


Blick nach Osten: hier geht es dann geradeaus ins neue Stadtteil

das gleiche mit größerem Abstand

östlich des Knicks sind keine Felder, weil es abschüssiges Gelände ist. Die Straße wird sich dereinst erst bergab arbeiten müssen

die Felder liegen tiefer - ist ja auch das Tiefe Feld 



die "alte" Rothenburger Straße im Hintergründ

noch ein paar Impressionen vom Tiefen Feld, das es bald in der Form nicht mehr gibt




Die Neubleiche

Südlich der Bahnlinie entlang der Burgerstraße und und Schanzenstraße hat man ein neues Wohnareal entwickelt und ihm den Namen "Neublei...