Mittwoch, 20. Februar 2019

Reste vom Märzfeld

Als Teil des Reichsparteitagsgeländes hätte am Südwestende der Großen Straße das Märzfeld fertig werden sollen. 1938 wurde mit dem Bau begonnen, der nie fertig wurde. 955  x 611 Meter (also ca.58 ha) groß, sollte es umsäumt werden von 14-Meter-Tribünen und 24 Türme (11 waren zum Baustopp 1939 vorhanden).

250.000 Zuschauer sollten am Rand Platz nehmen. Südwestlich des Feldes ist heute noch der Bahnhof Märzfeld bzw. Bahnhof Langwasser an der Ringbahn. Geplant waren von den Nazis Kriegsspielen und das übliche Herummarschieren, worauf schon der Name (abgeleitet vom Kriegsgott Mars) hindeutet.

Die Fläche nahm damit einen Großteil des nördliche Teils des heutigen Langwassers ein. Die US-Army nutzte den Torso noch eine zeitlang als Lager und Übungsplatz. 1966 wurden die Türme schließlich gesprengt. Ab 1972 hatte die Bautrupps von Langwasser immer wieder mit Fundamentresten zu tun.

Mittlerweile ist nur ein kleiner Teil des Fundaments übrig, bzw. für die Öffentlichkeit konserviert und zwar am Hermann-Thiele-Weg, der von der Karl-Schönleben-Straße zwischen der Nachbarschaft S und T (noch im Entstehen) am Langwassersee vorbei zur Nachbarschaft R führt.


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Hermann-Thiele-Weg

das Gelände östlich des Weges ist abschüssig und gepflegt

unten verläuft der Langwasser(-Graben)







auch am südlicher liegenden Langwassersee sind am Ufer Steinreste zu sehen



  
Hermann-Thiele-Weg nahe der Karl-Schönleben-Straße



die Nachbarschaft T, als letztes Wohnprojekt in Langwasser, ist noch eine Baustelle 
inlisive Neubau Bert-Brecht-Schule und Soortflächen

Die Neubleiche

Südlich der Bahnlinie entlang der Burgerstraße und und Schanzenstraße hat man ein neues Wohnareal entwickelt und ihm den Namen "Neublei...