Mittwoch, 20. Februar 2019

Viele Kapellen und eine Barockkirche: Die Egidienkirche

Die St. Egidienkirche steht am Egidienplatz, auch Egidienberg genannt. Sie gehört zu den protestantischen Gotteshäusern in der Altstadt. Am Anfang (1040) war der nördliche Königshof. Dem folgte 1120 die erste Egidienkapelle an der Stelle der heutigen Euchariuskirche. Die Kirche wurde 1140 den Benediktinern übergeben, die dann am Egidienberg ein Schottenkloster aufbauten. 1150 wurde nördlich der Kapelle die erste große Egidienkirche erbaut, im romanischen Baustil. Dort war zuvor noch die Basilika des Schottenklosters gestanden. Südlich dieser Kirche angebaut wurde im 1437 die spätgotische Sixtuskapelle, die später in Wolfgangskapelle umbenannt wurde. An der Stelle stand wohl vorher die romanische sogenannte Martinskapelle. Die Euchariuskapelle hatte man inzwischen (im 13. Jahrhundert) vom romanischen Stil in den gotischen umgebaut. Anstelle des Chorbaues der Euchariuskapelle entstand dann 1345 die ebenfalls gotische Tetzelkapelle. 1696 zerstörte ein Brand die alte Egidienkirche - die drei Kapellen blieben erhalten. 1718 hatte man dann die klassizistische Barockkirche St- Egidien erstellt, wie man sie heute kennt - allerdings nur fast, denn nach dem Zweiten Weltkrieg musste sie wiederaufgebaut werden, in etwas reduzierter Weise.   (zu Wikipedia)


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Egidienplatz mit der Kirche von Nordwesten aus gesehen





Nordseite



Chorbau an der Ostseite - im Hintergrund ist die Tetzelkapelle zu sehen

Die Tetzelkapelle ist der Choranbau der Euchariuskapelle



die gesamte Ostansicht mit Tetzelgasse (l.), Sakristei (M.) und Chor der Egidienkirche

Sakristei

rechts die Tetzelkapelle - der Mittelbau die Euchariuskapelle und in hellgelb unterhalb der Türme die Wolfgangkapelle

im Innenhof des ehemaligen Melanchton-Gymnasiums (jetzt Teil des Willstätter Gymnasiums) die Südansicht der Egidienkirche




in der Egidienkirche





















Blick in die Wolfgangskapelle



über der Türe zur Wolfgangskapelle

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