Montag, 11. Februar 2019

Gräber für St.Lorenz: Der Rochusfriedhof

War der Johannisfriedhof seit Anfang des 16. Jahrhunderts als Pestfriedhof für die Bürger von St. Sebald gedacht, so wurde analog der Rochusfriedhof für St. Lorenz angelegt (1519)  - außerhalb der Stadtmauer, um weitere Infektionen zu vermeiden. Später und bis heute wird er als "normaler" Friedhof genutzt. Die Regeln für Gräber sind streng (wie beim Johannisfriedhof). 1621 kam die Rochuskapelle hinzu, nach den Plänen von Hans Beheim dem Älteren. Die Gräber zieren pflichtgemäß Bronze-Epitaphien.


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Westeingang


entlang der Südmauer

Blick nach Norden



Nordseite




















Westtor an der Imhoffstraße

das südliche Tor an der Rothenburger Straße führt zu einem abgetrennten alten Teil des Friedhofes



dessen Gräber nahezu alle aufgelassen sind


Westmauer des alten Teils an der Imhoffstraße

Nordseite von außen



Neuer Wohnblock am Bingkreisel

Nur ein wilder Parkplatz und zwei abgewrackte Häuschen mussten weichen, um an der Zerzabelshofstraße Ecke Rohrmattenstraße, unweit des Zabok...