Samstag, 17. August 2019

Ehrenhalle und Lapidarium des GNM

Bevor der Haupteingang des GNM im Jahr 1993 durch massive Neubauten an die Kartäusergasse verlegt wurde, lag die Pforte zum Mesum noch am Kornmarkt. Das Anfang des 20. Jahrhunderts vom Nürnberger Architekten German Bestelmeyer erdachte Eingangsgebäude samt dem dahinterliegenden Galeriebau hat den Zweiten Weltkrieg überstanden.

Das Gebäude dient heute als Personaleingang


Zustand 1959


Besucher kommen über das neue Foyer

durch diese Glastür zunächst in das Lapidarium  - der westliche Teil des Galeriebaus

in diesem Trakt sind spezielle mittelalterliche Exponate zu sehen ausgestellt, wie auch der halbe Galeriebau das Mittelalter behandelt

Kernstück ist der "Heiltumsschrein", der die seit 1424 dauerhaft in der Nürnberger Heilig-Geist-Kirche verwahrten Reichsreliquien enthielt. 



seine Unterseite (schlauerweise durch einen Spiegel am Boden zu erkennen) ziert ein Gemälde

gut saniertes Gewölbe


  



an der Nordseite führt eine Tür zum Foyer des alten Eingangsgebäudes - genannt die "Ehrenhalle"

dort erfährt man etwas über die Geschichte des Museums






Ins Gästebuch haben sich viele bedeutende Persönlichkeiten eingetragen




hinter einer Glas wand befindet sich ein Innenhof - genannt "Heusshof"



die Kolonnaden sind begehbar - in den Hof selbst kommt man nicht



zur Balustrade


oben auf der Balustrade ist das nicht offentlich Archiv zu sehen




die Tür führt ins Obergeschoss des Galeriebaus

den Galeriebau kann man von außen kaum sehen. Nur an der Grasersgasse ist ein Türmchen zu sehen

der kleine Klosterhof gibt nur für Museumsbesucher den Blick auf die Südwand des Galeriebaus frei

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