Sonntag, 12. Mai 2019

Rangieren im Nürnberger Süden

Der Nürnberger Rangierbahnhof wurde 1897/98 als Gefällebahnhof nach den Vorbildern Edge Hill bei Liverpool und Dresden-Friedrichstadt geplant. zwischen den Einfahrgleisen im Südosten und den Ausfahrgleisen im Nordwesten musste eine schiefe Ebene von enormen Ausmaßen geschaffen werden. Am 3. August 1903 wurde der Rangierbahnhof in Betrieb genommen. Über eine Länge von 5,2 Kilometern bei einer größten Breite von 2,5 Kilometern beträgt der für das Rangieren nötige Höhenunterschied zwischen Einfahr- und Ausfahrgruppe 24 Meter.

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Blick von der Brücke Katzwanger Straße nach Osten


im Hintergrund die Hochhäuser von Neuselsbrunn







Blick nach Westen 


im Hintergrund der Fernsehturm in Schweinau

die Gebäude um den ehemaligen Haltepunkt Ausfahrbahnhof (Blick nach Süden)

vom Rand der Bauernfeindsiedlung ist zu beobachten, wie de Wagen quietschend von Ost nach West rollen











nördliche Abstellgleise, die sich am Rande des neu zu errichteten Stadtteil Lichtenreuth befinden



 






Schienen die zum ehemaligen Industriegebiet an der Brunecker Straße und zum inzwischen abgerissenen Südbahnhof führen, sind längst entfernt 




dieser alte Güterbahnhof ist schon verschwunden

noch wenige Gleise am  Einfahrbahnhof


an den Bahnhof angeschlossene Betriebe an der Katzwanger Straße


an der Brücke über die Münchner Straße beginnen die ersten Gleise


Neuer Wohnblock am Bingkreisel

Nur ein wilder Parkplatz und zwei abgewrackte Häuschen mussten weichen, um an der Zerzabelshofstraße Ecke Rohrmattenstraße, unweit des Zabok...