Montag, 21. Februar 2022

Ringbahn mit zwei Lücken

Die Nürnberger Güter-Ringbahn wurde zwischen 1998 und 1910 erbaut. Die einst etwa 30 Kilometer lange Bahnstrecke ist heute noch in großen Teilen vorhanden und auch weitestgehend befahrbar. Es ist wirklich erstaunlich, wie oft man bei einer Fahrt durch den Stadtbereich mehr oder weniger achtlos die Ringbahn über- oder unterquert - alle Ausfahrtstraßen haben einen Brücke oder eine Untertunnelung.

In den 70er-Jahren wurde ein Teilstück im Westen unter dem Frankenschnellweg (von der Leyher Straße bis zur Fürther Straße) abgebrochen. Von der Ringbahn aus gelangt man nun von Norden über eine weite Ostkurve nur auf die Bahntrasse nach Fürth. Eine weitere Schienenverbindung führt in einer zweiten Kurve zurück auf die Ringbahn nach Süden. In den 90er-Jahren folgte dann der Abbruch der Nordostkurve von Schafhof bis ins östliche Pegnitztal. Damit ist die Ringbahn nur über einen Ausflug nach Fürth noch durchgängig befahrbar.

unter dieser Brücke an der Stadenstraße in Schafhof ...

... verlief einst die Ringbahn


nun ist da nichts mehr

und die Natur kommt auf der Trasse zurück


ein Stück weiter westlich nach der Brücke Schafhofstraße beginnen hinter dieser geparkten Lok die Ringbahngleise 

allerdings ist dieses Stück abgesperrt 

und zwar kurz hinter der Stelle, in der die Gräfenbergbahnlinie in einem weiten Schwung nach Schafhof abzweigt

direkt südlich der "Resi" ist an der Stelle ein kleiner Fuß-Bahnübergang über die Gräfenbergbahn^


nach Westen führt die Ringbahntrasse auf den Nordostbahnhof zu 



Am Nordostbahnhof beginnt die Gräfenbergbahn Richtung Nordosten


Nach Westen führt die Trasse der Ringbahn weiter, die hervorragend für den Personennahverkehr nach Fürth nutzbar wäre. Allerdings ergeben die (nur) von den Gegnern dieser Idee erarbeiteten Gutachten keine Rentabilität. Kommt eben immer darauf an, was man will... 

Über die Äußere Bayreuther Straße geht die Ringbahn nach Westen




Am nördlichen Ende der Senefelder Straße

Nordseite an der Georg-Büchner-Straße


An der Ecke Schleifweg / Schopenhauerstraße

Der schmale Weg heißt ebenfalls Schopenhauerstraße

Blick nach Osten


Blick nach Westen


Nordseite

Kurzer Weg zur Kilianstraße

Beschrankter Bahnübergang an der Rollnerstraße

Blick nach Osten

Blick nach Westen


Brücke am Kleinreuther Weg


Bahndamm

Brücke über die Erlanger Straße



Südseite




zwei Bahnübergänge am Zeisigweg - hier der östlichere


und hier der westlichere




Brücke Bielefelder Straße in Wetzendorf




Brücke über die Schnieglinger Straße

Gegenrichtung

entlang der Trasse weiter südwestlich stand früher der alte Nordwestbahnhof, der abgerissen wurde


die Böschung ist recht steil





Zwischen AEG-Nordareal und Kläranlage - Blick Nordosten

Blick Südosten

von dort zweigte früher eine Trasse ins AEG-Gelände ab



Brücke über die Muggenhofer Straße

Brücke über die Fürther Straße

die Grenze zwischen Eberhardshof und Muggenhof


auf dieser oberen Bahnbrücke an der Sigmundstraße verläuft die Bahnkurve, die von der Ringbahn von Norden kommt

auf dieser südlichsten Brücke an der Sigmundstraße schleift der zweite Bogen von Fürth auf die Ringbahn nach Süden zurück
Dazwischen - unterhalb des Frankenschnellweges - ist die Trasse abgebrochen

An der Leyher Straße stadteinwärts

Gegenseite

weiter südlich in Gaismannshof ist inzwischen eine ziemlich verwaiste Brücke 

unter ihr ist der Zuckermandelweg nur noch eine Rad-/Fußweg, der die Lehrberger Straße mit der Sigmundstraße verbindet

diese neue Brücke bringt die Rothenburger Straße über die Ringbahn



die alte Brücke wurde abgebrochen. Dieses Stückchen Rothenburger Straße ist eine Sackgasse

weiter nach Süden


Brücke Wallensteinstraße


Brücke Dieselstraße

Blick nach Nordwesten zur Bahnbrücke der Trasse nach Ansbach


Blick nach Osten 


Blick von der Eisenbahnbrücke an der Hohen Marter ein Stück nördlich der Ludwig-Scholz-Brücke

Blick nach Osten

Unterführung von der Daimler Straße zum Schweinauer Buck

Südseite


Brücke (unter der Maiacher Straße), die den nördlichen vom südlichen Teil der Werderau trennt

Südseite


einige Zeit ohne Geländer am Fußweg

Brücke an der Dianastraße zwischen Gibitzenhof und der Gartenstadt 


die Brücke ist ziemlich breit, weil die Ringbahn ab hier allmählich zum Rangierbahnhof mutiert, der offiziell zur Ringbahn zählt

Nordseite


Der Rangierbahnhof von der Brücke Katzwanger Straße aus gesehen

Blick nach Westen 

die lange Rangierbahnhofbrücke

südliche Brücke, über die wenige Gleise führen  - zwei zum Ausfahrbahnhof mit seinen Drehscheiben  - und drei Gleise, die wohl die eigentliche Ringbahn darstellen und die am östlichen Ende des Rangierkörpers wieder einschleift

Südseite

ganz kleine Brücke, deren zwei Gleise zum Ausfahrbahnhof führen

ein (nördlicher) Strang kommt über einige Gleise direkt vom Südrand des Rangierbahnhofes

und führt am alten Bahnhof Zollhaus vorbei



und muss unter der Münchener Straße hindurch


der zweite (südliche) Strang touchiert den Südfriedhof, schleift in den Einfahrtbahnhof ein und muss dann über eine Brücke etwas weiter südlich über die Münchener Straße auch nach Langwasser

Nordseite

an der Westseite der Breslauer Straße enden einige Abstellgleise des Einfahrtbahnhofes

die Ringbahn geht dann zwischen Scharfreiterring und Breslauer Straße über die Otto-Bärnreuther-Straße 

Gegenrichtung

Die Unterführung unter dem Bahnhof Langwasser/Märzfeld, der nur noch als Güter-Vorbahnhof des Rangierbahnhofes dient 



alles geschlossen


Brücke an der Gleiwitzer Straße



Nordseite

Danach geht es in einer 90-Grad-Kurve auf die Trasse der S-Bahn zurück nach Nordwesten
an der Hans-Kalb-Straße folgt die Brücke u.a. mit dem S-Bahnhof Frankenstadion




Gegenseite

Auch der S-Bahnhof Dutzendteich am Südwestring liegt an der Ringbahntrasse

Nordseite

Blick nach Süden stadtauswärts


Blick nach Norden stadteinwärts

Die rechten Schienen dienen der Ringbahn

An der Regensburger Straße teilt sich dann die Gesamttrasse


die vordere, westliche Brücke führt die Ringbahn nach Norden

die kleinere der zwei Eisenbahnbrücken über die Zerzabelshofstraße


Überbrückung des Goldbaches

und gleich nördlich daneben eine Brücke über einen Fuß-/Radweg zur Metthingstraße

westliche Gegenseite

nach einer Teilung der Trasse führt die Gleißhammerstraße diese Brücke über das westliche Stück 


Danach muss die inzwischen einspurige Ringbahn unter der Ostendstraße in der Tullnau durch

und strebt dann zusammen mit einer Trasse vom Hauptbahnhof gemeinsam über den Wöhrder See






Gemeinsam wird dann die Dr. Gustav-Heinemann-Straße (Ostring) überquert

es folgen die beiden Brücken an der Dr. Carlo-Schmid-Straße 

Sie führen beide in das Areal des ehemaligen Tafelwerks, das bestimmt einst einen Bahnanschluss an die Ringbahn hatte

die östliche der beiden


Am Ostbahnhof hält sich die Ringbahntrasse vor allem südlich - der ehemalige Güterbahnhof dort war eben auf dieser Seite


das ehemalige Güterbahnhofsgebäude

Personenbahnhof an der Nordseite

und ein paar Bahnsteige dazwischen

Unterführung unter dem Gleiskörper

Während eine Bahnlinie über Erlenstegen nach Lauf und weiter nach Oberfranken geht, versackert nach dem Ostbahnhof die Ringbahn allmählich

auf der Brücke über den Thumenberger Weg liegen die Schienen noch

aber sie führen ins Nichts und enden 

an der Erlenstegenstraße ist die ehemalige Brücke nicht mehr da

weiter nördlich an der Eichendorffstraße ist neben der Mörikestraße noch die alte Trasse zu sehen

südlich der Eichendorffstraße ist fast nichts mehr zu erkennen

nördlich anhand des Mäuerchens schon

jetzt ist hier alles schienenlos und eingezäunt

2018 waren da noch schüchterne Plastikbändchen