Freitag, 24. Juni 2022

Das "Lemblein auf der Füll" - Der Schürstabhof

Neu-Namensgeber der früheren Hinteren Füll, die seit 1809 Lammsgasse heißt, war das Gasthaus "Zum Weißen Lamm", das sich bis Mitte des 19. Jahrhundert im respektablen Vorderhaus des Schürstabhofes befand. Ein "Lemblein auf der Füll" spielte schon ab 1575 auf das Hauszeichen an, dass an diesem Haus ein Lamm zeigt. Der  "Schürstabhof" darf nicht mit dem "Schürstabhaus" am Sebalder Platz verwechselt werden. Beide Anwesen waren einst im Besitz der Familie Schürstab. Der Schürstabhof ist tatsächlich ein abgeschlossenes, von außen nahezu fensterloses Gebilde mit einem 2014-2015 schön hergerichteten und teilentsiegelten Innenhof.


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Der Eingang erfolgt über das ursprünglich spätmittelalterliche denkmalgeschützte Vorderhaus  Lammsgasse 14


das Hauszeichen "Lemblein" 

es wiederholt sich in dem Ausleger


Das Tor zum Hof ist zwar nicht sehr einladend, dafür aber massiv und authentisch


Blick zum Eingangstor zurück


der Innenhof








Wandbrunnen mit einer Kopie der Bronzefigur des Dudelsackpfeiferbrunnens

Aber nicht eine Kopie der Figur, die sich im Brunnen am Unschlittplatz befindet
sondern die Kopie einer Brunnenfigur, die ursprünglich in einem Hof des Germanischen Nationalmuseums stand 

weiteres Hauszeichen schräg über dem Brunnen

Innenfront des Vorderhauses



Ansicht von außen