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Montag, 21. März 2022

Herrensitz und Dorf Unterbürg

Um 1250 errichteten die Reichsministerialen von Lauffenholtz einen Wohnturm an der heutigen Unterbürger Straße 36. Der Herrensitz Unterbürg war wohl der Stammsitz der Laufamholzer. Er gehörte ihnen aber bei deren erster urkundlicher Erwähnung 1363 schon nicht mehr - das Hallerschlösschen dagegen schon. Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Familie Derrer vom Kaiser mit der Burg belehnt, die in den folgenden Jahrhunderten zum Stammsitz des Nürnberger Patriziergeschlechts wurde (bis 1706). 

Noch im 18. Jahrhundert ermöglichte eine Zugbrücke den Zugang zum Hauptgebäude. Der Vorhof war mit zwei Toranlagen und einer Wehrmauer gesichert. 1885 schüttete der Spediteur Heiling die Gräben zu. Kern des Ansitzes blieb aber der mittelalterliche Wohnturm, der bereits 1563 bildlich bezeugt wird. Der Herrensitz überstand den Zweiten Weltkrieg mit schweren Schäden, während die benachbarten Wirtschaftsgebäude und die nahe Oberbürg weitgehend zerstört wurden. 1990 wurde er nach einem Besitzerwechsel restauriert.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Unterbürg, heutzutage nahe des Ostrands von Mögeldorf gelegen, auch zwei Handwerkerhäuser. 1925 waren es 20 Häuser und über 150 Einwohner. Heute ist das doch eher weniger.

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Von der Laufamholzstraße biegt in die Unterbürger Straße ab und gelangt einmal links zur Quellkapelle-zur schmerzhaften Mutter 

einmal rechts ab gelangt man in den kleinen Ort Unterbürg - das Schloss sieht man schon


gerade der Wohnturm ist weit sichtbar

Das es immer ein Wasserschloss war, gibt es auch einen Teich








Nebengebäude




kleiner Weg hinter dem Grundstück


weitere Gebäude an der Unterbürger Straße

Rückseite am Hartmannshofer Weg





Ecke Eschenbacher Weg

Eschenbacher Weg von Süden



Am der Unterbürger Straße kommt eine Schranke

man gelangt zu einem ehemaligen, zweckentfremdeten einsamen Gehöft