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Dienstag, 12. Mai 2020

Kraftwerk Franken I

Das weithin sichtbare Kraftwerk in Nürnbergs Südwesten wird zwar gemeinhin in Gebersdorf verortet, da es südlich der Bahnline nach Ansbach steht, befindet es sich vielmehr in Röthenbach b. Schw. Im Jahr 1913 hat man es in Betrieb gesetzt, um weite Teile Mittelfrankens mit Strom zu versorgen. Dezentrale kleinere Kraftwerke wie u.a. das Kraftwerk in der Tullnau wurden damit obsolet.

Heute haben die beiden 83 Meter hohen, Blöcke, die 1973 und 1976 fertiggestellt wurden, eine Bruttoleistung von 843 Megawatt. Betrieben werden sie mit Erdgas und im Bedarfsfall mit leichtem Heizöl. Franken I kommt aus wirtschaftlichen Gründen nur als Spitzen- und Reservekraftwerk zum Einsatz. Das Kraftwerk versorgt die Stadt Nürnberg zusätzlich mit Fernwärme. Eine komplette Stilllegung, die 2012 angekündigt wurde, hat die Bundesnetzagentur wegen Systemrelevanz untersagt. Eigentümer ist die Uniper Kraftwerke GmbH, die 11 weitere Kraftwerke bundesweit betreibt.

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Südansicht an der Mühlstraße in Stein


Nordansicht vom Rednitztal am Hainberg

noch weiter weg - vom Tiefen Feld bei Kleinreuth

von der Gebersdorfer Straße auf Gebersdorfer Seite


das gesamte Gelände steht auf Röthenbacher Seite 



nördlichster Eingang auf das Gelände an der Felsenstraße



Zweiter Eingang, nur ein kleines Stück südlich



noch ein Stück weiter südlich kommt der dritte Eingang


es ist hier ein weiter Weg nach unten

Blick von unten



Nebeneingang





südlichster Eingang zum Gelände