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Dienstag, 5. Mai 2020

Der Faberwald

Während das berühmte Faberschloss denkbar knapp auf dem Stadtgebiet von Stein steht, ist der zugehörige Faberwald (auch Faberpark genannt) Teil des Nürnberger Stadtteils Röthenbach b. Schw. Er befindet sich nördlich von Eibach und ist 27,1 Hektar groß. Das älteste Faberschloss-Teil stammt aus den 40er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Zehn Jahre später wurde der damals noch 30 Hektar große Landschaftspark angelegt.

1970 wollte der Faber-Castell-Clan den Park in Bauland umwidmen, aber Widerstand der Anwohner verhinderte das.  1971 kam er unter Landschaftsschutz. 1981 kaufte der Freistaat zwei Drittel des Geländes und übergab es Nürnberg mit der Auflage, den vernachlässigten Park zu öffnen und zu unterhalten. 1982 beschloss der Stadtrat ein Parkpflegekonzept und entschied sich aus ökologischen Gründen gegen eine Wiederherstellung des ursprünglichen Parks Man zog stattdessen einen naturnahen Parkwald vor.

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Südlicher Zugang an der Castellstraße


die Verlängerung der Castellstraße führt durch den Park


der Röthenbacher Landgraben quert den Weg auf seiner Reise durch den Park Richtung Rednitz


der Castellstraße führt weiter nach Norden zur südwestlichen Seite der ehemaligen Fabrik

dieser Teil steht noch auf Nürnberger Stadtgebiet







Der Landgaben ist teilweise sehr breit angelegt



Die Fabrik im Hintergrund


der Landgraben speist in der Mitte des Parks einen kleinen See



der Abfluss unter der Brücke











Eine künstliche angelegte Ruine mit sogenanntem Rolandsbogen, zwei schmiedeeisernen Zugangsbrücken und Tuffsteinmauerwerk auf einer kleinen Insel im Weiher, 1910


kurze nördliche Brücke

längere südliche Brücke









noch ein Steg an der Stelle, an der der Landgraben in den Teich fließt



Landgraben flussaufwärts









der Landgraben mit einem Brücklein kurz nach seiner Unterquerung der Rednitzstraße



im nordöstlichen Teil steht ein massives Gebäude

das ehemalige Mausoleum in klassizistischen Formen aus dem Jahr 1898







auf dem Steiner Teil steht das imposante Schloss - rechts der kleine ältere Teil von 1872 - links die Erweiterung von 1906


südlich daneben die Villa im französischen Barockstil aus dem Jahr 1886


etwas näher am Wald der Parkgarten

dann geht Park in Wald über - und Nürnberg beginnt

Eingang Nummer 1 an der Rednitzstraße

der Radweg geht von der Straße weg

Blick zurück

zweiter Ausgang zur Rednitzstraße


dritter Eingang an der Rednitzstraße

beziehungsweise Ausgang

weiter nach Süden

und Blick zurück



offene Gestaltung am Zwieselbachweg

und wieder weiter nach Süden

Der Wald ist hier am Nordrand von Eibach eigentlich zu Ende

der Weg geht an einer Grünanlage noch ein Stück weiter

Blick zurück


dann führt der Weg auf die Weißenburger Straße hinaus

und endet

am Ende einer kleinen Sackgasse in der Mitte des Schußleitenweges 

ist noch ein kleiner Eingang in den Park